Draußen regnet es. Es regnet, wie ich noch nie Regen erlebt habe, nicht in Norddeutschland und nicht mal in den tropischen Südstaaten der USA. Im Haus kann man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen und wenn man nach draußen schaut, sieht man gegen eine graue Wand. Regen ist gut. Unsere Wassertanks sind fast voll, nachdem sie durch eine defekte Pumpe in unseren ersten Tagen beide leer gelaufen waren, 20 Tonnen Wasser, einfach weg. Das Dach hält dicht, ich habe schon zwei Kontrollgänge gemacht, denn so ganz traue ich diesem maroden Haus nicht. Drinnen ist es so dunkel, dass man zum Lesen das Licht anmachen muss. Unser Haus wurde in den 1970ern gebaut und muss damals ein echtes Luxusobjekt gewesen sein. Jetzt ist es eine Herausforderung. Das schönste daran ist das Grundstück, auch wenn wir uns letztes Wochenende nach Kräften bemüht haben, es ein bisschen wohnlicher zu gestalten. Es fehlen nur noch die Vorhänge. Am Montag wurden einige Hinterlassenschaften unserer ...
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